22.-23.10.2016

Samstag, 22.10.2016 Diesmal wieder alleine zum Basteln nach Hallum, frühmorgens um 5 Abfahrt, komme gut durch. Entsprechend früh fahre ich mit dem Boot auf dem Weg nach Burdaard durch bezauberndes, herbstliches Auenland, nebelgestreichelte Wiesen, dahingehauchtes Sonnenlicht, einfach wunderschön, wenn die Sonne durch den Nebel bricht in immer energischer werdenden Strahlen. Klaus & Simone sind in ihrem Friesenhäuschen und warten quasi schon mit dem Frühstück auf mich. Das ist schon ein bischen Heimat. Klaus hilft mir dann, das Seitenfenster an steuerbord auszubauen. Das nehme ich mit nach Hause, um es dort zu reparieren bzw neu zu bauen. Dann fahren wir gemeinsam nach Dokkum, um dort im Baumarkt Rauhspund für die provisorische Fensterfüllung zu kaufen, soll ja wetterfest sein. Richtig Arbeit ist es dann mit den Rückenplatten und den entsprechend vorbereiteten Scharnieren, klappt dann nach Auflattung aber sehr gut. Die Nacht ist richtig kalt, aber sehr ok. Das Angebot, bei K&S zu schlafen habe ich abgelehnt, früh am Morgen kann man im Hafen ja schon gut arbeiten – und es gibt noch viel zu tun. Neben mir gibt es hier am Hafen nur noch ein Wohnmobil, der Inhaber war früher Bootsbauer und hat für den Lärm, den ich veranstalte, Verständnis.

924,2h

Sonntag, 23.10.2016 Zum (für mich zweiten) Frühstück bin ich wieder bei K&S eingeladen. Auf dem Weg dahin gibt es eine wunderbare Nebel-Morgen-Hafen-Kanal-Licht-Stimmung, an der ich mich nicht satt sehen kann. Dabei entsteht auch das Titelfoto dieser Online-Doku, verschlafener Hafen im Herbstnebel. Das Polstern ist an Bord quasi unmöglich, der Platz zum Ausbreiten und Zuschneiden des Polsterstoffes und der Schaumstoffplatten ist einfach zu klein. Ich nehme das ganze wieder mit nach Hause, die Platten sind ja im Grunde fertig positioniert, die Befestigung mit Hilfe der M6-Einschlagmuttern funktioniert ja wirklich gut. Um 17.15 Uhr bin ich durch, fahre nach Hallum. Dann den ganzen Plunder eingepackt in das arme Auto und ab nach Hause.

925,5h

 

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