8.-10.7.2016

Abenteuer-Urlaub, ungeplant.

872,5h

Samstag, 09.07.2016 Ein Ausflug über das Aldtsjerker Mar endet beinahe in einer gelinden Katastrophe. Ich bin auf der falschen Seite der Bojen gefahren. Was mich da geritten hat… Jedenfalls laufe ich auf Grund. Volle Kraft zurück bringt erst mal nichts. Dem Eindruck nach besteht der Untergrund aus Sand und Schlamm. Das Ruder ließ sich bewegen, so schlimm konnte es eigentlich nicht sein, aber das Boot kommt nicht vor, nicht zurück. Was tun, ich denke mir, hinten entlasten, also erst mal Frischwasser ablassen, dann Gewicht nach vorne, was halt zu verlagern ist. Schraube und Ruder hängen hinten gewiss 25cm tiefer als der Schiffsboden, der wohl noch nicht vollständig aufgelaufen ist. Hat jedenfalls geholfen, nach gefühlten 20 Minuten, bangen 20 Minuten, ist Paromato wieder frei. Lehrgeld. Und wieder was gelernt.

Sonntag, 10.07.2016 Vor der Fahrt nach Hause wird noch vollgetankt. Tricky, der Rüssel für 8 Euro 90 ist überhaupt nicht korrekt zu montieren. Die Dichtung ist zu dick, wodurch das Arretieren unmöglich ist. Unser hilfreicher Nachbar im Hafen Hallum kann mit einer passenden Gummimatte aushelfen, die ich mir als Dichtung passend schneiden kann. Dann geht’s halbwegs mit Trichter und kontrollierter Ferkelei. 40 Liter Diesel aus den Stahl-Kanistern und der Tank ist wieder randvoll, scheint insgesamt 60 Liter zu fassen. Also müssen wir mal von knapp 2 Litern pro Betriebsstunde ausgehen. Es werden etwas mehr Betriebsstunden sein. In der Schlüsselstellung OFF, in der das Boot munter weiterfährt, scheint der Betriebsstundenzähler inaktiv zu sein – und da in dieser Stellung der Schlüssel nicht abzuziehen ist, habe ich das zu Beginn unserer Ausflüge häufiger gemacht.

878,0h

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